Keramik-Inlays

Eine hochwertige Möglichkeit bei Füllungen ist das Keramikinlay. Das Material bietet im Vergleich zu anderen ein optimales Ergebnis im Hinblick auf Ästhetik und Natürlichkeit. Inlays aus Vollkeramik sind zahnfarben und daher unsichtbar. Sie weisen zudem nahezu die gleiche Festigkeit auf wie der natürliche Zahn, was vor allem im kaudruckbelasteten Seitenzahnbereich von Bedeutung ist. Für die Herstellung keramischer Inlays stehen verschiedene Glasfaserkeramiken zur Verfügung. Das Fräsen aus einem optimal vorgefertigten Block stellt den derzeit höchsten Stand der Technik dar. Nach der Fertigung des Inlays im Dentallabor wird es der natürlichen Zahnfarbe angepasst und die Funktion innerhalb der Zahnreihe zum Gegenkiefer eingestellt. Schon nach wenigen Tagen wird es in den Zahn eingegliedert.

Die Anfertigung eines Keramikinlays im Labor erfordert viele Einzelschritte und ist daher recht aufwändig. Nach der Entfernung der kranken Zahnsubstanz wird zunächst einen Abdruck genommen, der dem Zahntechniker als Vorlage für die Gestaltung des Inlays dient. Im nächsten Schritt werden vorgefertigte Keramik-Rohlinge individuell geformt. Dabei wird zunächst die Füllung in Wachs modelliert und anschließend in einem Spezialbrennofen bei über 1000 Grad Celsius unter hohem Druck gepresst. Danach wird die natürliche Farbe des Zahns eingebrannt und mit einer Glasierschicht geglättet. Schließlich wird das Keramikinlay mit speziellen Befestigungskunststoffen in den Zahn eingesetzt und ist dann vom natürlichen Zahn nicht mehr zu unterscheiden.

Ein weiterer entscheidender Vorteil von Keramik ist, dass sie absolut körperverträglich ist und daher auch eine hervorragende Alternative für allergische oder elektrosensible Patienten darstellt.